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Bei einem Flugzeugabsturz auf dem Flughafen London-Southend ist am Sonntagnachmittag, dem 13. Juli 2025, auch der 46-jährige Notarzt Dr. Matthias Eyl aus Kleinmaischeid (Verbandsgemeinde Dierdorf, Kreis Neuwied) ums Leben gekommen. Der Mediziner war vielen in der Region als engagierter und geschätzter Kollege bekannt.

Dr. Eyl war regelmäßig im Rettungsdienst aktiv – vor allem an den Standorten Montabaur/Dernbach und Dierdorf, aber auch in Diez, Hachenburg, Bad Marienberg, Bad Ems und Nassau. Bereits am Sonntag hatte die Rettungswache Diez über Facebook mitgeteilt, dass Eyl „auf allzu tragische Weise sein Leben lassen musste“. Später veröffentlichte auch der DRK Ortsverein Bad Marienberg eine emotionale Nachricht.

Das Unglück ereignete sich beim Start eines Geschäftsflugzeugs vom Typ Beechcraft B200 Super King Air, das nach Lelystad in den Niederlanden unterwegs war. Die Maschine explodierte laut ersten Berichten noch auf dem Flughafengelände. Alle vier Insassen starben: Dr. Matthias Eyl, zwei Piloten aus den Niederlanden sowie eine Krankenschwester aus Chile.

Das Flugzeug gehörte der niederländischen Gesellschaft Zeusch Aviation, die für Global Air Medical Services fliegt – ein Unternehmen, bei dem Eyl als Fliegerarzt bei Rettungs- und Rückführungsflügen tätig war. Ob sich das Flugzeug zum Zeitpunkt des Absturzes auf einem solchen Flug befand, ist derzeit noch unklar.

Der DRK Ortsverein Bad Marienberg schreibt:

„Und plötzlich steht alles still. Wir sind tief erschüttert und unendlich traurig über den plötzlichen Tod unseres geschätzten Bereitschaftsarztes Matthias Eyl, der gestern im Alter von nur 46 Jahren bei einem Flugzeugunglück ums Leben kam. Matthias war über viele Jahre hinweg immer wieder mit uns im Einsatz: Als Arzt, Kamerad und Freund. Mit seiner herzlichen, ehrlichen und humorvollen Art hat er nicht nur medizinisch unterstützt, sondern unsere Gemeinschaft geprägt. Er war ein Mensch, der zugehört, angepackt und Mut gemacht hat. Gerade dann, wenn es darauf ankam. Sein Engagement war nicht selbstverständlich, sein Verlust ist unermesslich. Wir verlieren nicht nur einen zuverlässigen Arzt, sondern vor allem einen besonderen Menschen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Mach’s gut, Matthias. Wir werden dich nie vergessen!“

Dem schließt sich unsere Redaktion mit tief empfundenem Beileid an.

(Q: 56aktuell.de, red [LW])