Mit Teamgeist, Kreativität und großem Engagement haben rund 450 junge Menschen aus ganz Rheinland-Pfalz am Wochenende in Koblenz ihr Können unter Beweis gestellt. Das Jugendrotkreuz Rheinland-Pfalz hatte zu den diesjährigen Landeswettbewerben eingeladen. Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder besuchte die Veranstaltung.

Unter dem Jahresmotto des DRK-Landesverbandes „Menschlichkeit gestaltet Zukunft“ kamen die Jugendrotkreuzlerinnen und Jugendrotkreuzler aus dem gesamten Bundesland zusammen. Neben dem Wettbewerb stand dabei auch das gemeinsame Engagement für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Mittelpunkt.

Die Landeswettbewerbe finden jährlich an einem anderen Ort in Rheinland-Pfalz statt. Teilnehmen können Gruppen der Altersstufen 6 bis 11 Jahre sowie 12 bis 16 Jahre. Außerdem treten Juniorhelfergruppen aus Grundschulen und Schulsanitätsdienstgruppen aus weiterführenden Schulen gegeneinander an.

Ministerpräsident würdigt Engagement der Jugendlichen

Auch Ministerpräsident Gordon Schnieder machte sich vor Ort ein Bild von den Wettbewerben. „Wer sich, wie die Mitglieder des Jugendrotkreuzes, bereits in jungen Jahren für andere Menschen einsetzt, übernimmt Verantwortung für unsere Gesellschaft und gestaltet die Zukunft aktiv mit“, erklärte Schnieder.

Die Landeswettbewerbe würden eindrucksvoll zeigen, was junge Menschen leisten könnten. Dabei bewiesen sie fachliches Können, Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiges Vertrauen. Schnieder dankte den Jugendlichen für ihren Einsatz und ihr Engagement für Rheinland-Pfalz.

Auch die Landesleiterin des rheinland-pfälzischen Jugendrotkreuzes, Sophie Petri, hob den Einsatz der jungen Mitglieder hervor. „Was mich immer wieder begeistert, ist die Leidenschaft, mit der sich unsere JRKler*innen engagieren“, sagte Petri. Sie übernähmen Verantwortung, setzten sich für andere Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein und gestalteten damit schon heute die Zukunft aktiv mit.

Erste Hilfe, Rotkreuzwissen und kreative Aufgaben

Bei den Landeswettbewerben mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe, Rotkreuzwissen, Sport und Spiel sowie aus dem musisch-kulturellen und sozialen Bereich bewältigen.

Im Bereich Erste Hilfe wurden unter anderem Situationen wie ein E-Scooter-Unfall, ein Insektenstich und ein Hitzschlag simuliert. Die Szenarien wurden auch in diesem Jahr von den Notfalldarstellenden des Jugendrotkreuzes besonders realitätsnah dargestellt.

Der Wettbewerbsparcours erstreckte sich dabei über die gesamte Koblenzer Innenstadt.

Diese Gruppen holten den Sieg

In der Altersstufe 1 für Kinder von 6 bis 11 Jahren setzte sich die Gruppe „Helping Hands“ aus dem DRK-Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. durch.

In der Altersstufe 2 der 12- bis 16-Jährigen gewann die Gruppe „Lebensretter“ aus dem DRK-Kreisverband Cochem-Zell e.V.

Den Wettbewerb der Schulsanitätsdienstgruppen entschied die Gruppe „Schwester Joy“ von der Konrad-Adenauer-Schule Aspach im DRK-Kreisverband Neuwied e.V. für sich.

Der DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen des Jugendrotkreuzes für ihr Engagement und gratulierte den erfolgreichen Siegerinnen und Siegern. Ein besonderer Dank galt zudem dem DRK-Kreisverband Koblenz e.V., der die diesjährigen Landeswettbewerbe ausrichtete.

Hintergrund: Das Jugendrotkreuz (JRK) Rheinland-Pfalz ist die eigenständige Jugendorganisation des Deutschen Roten Kreuzes und zugleich der größte humanitäre Jugendverband im Land. Mehr als 5.000 Kinder und Jugendliche engagieren sich hier in ganz unterschiedlichen Bereichen – von Erster Hilfe über soziale Projekte bis hin zu humanitärer Bildung. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Solidarität, Verantwortung und die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen. So setzt sich das JRK nicht nur für Kinderrechte und Jugendbeteiligung ein, sondern wirkt auch aktiv in der Katastrophenhilfe mit und gestaltet Bildungsprojekte für junge Menschen. Mit seiner Arbeit leistet das Jugendrotkreuz einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

(PM DRK-RLP, red [LW])