Am frühen Montagmorgen, 31. August 2026, kam es am Ortsrand von Woldert zu einem größeren Brandeinsatz. Mehrere überwiegend aus Holz errichtete Schuppen und Hütten gerieten in Vollbrand. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Puderbach und Dierdorf sowie der Einheit Oberdreis waren im Einsatz.

Gegen 2:05 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Montabaur zunächst die Feuerwehr Puderbach zu einem gemeldeten Brand. Aufgrund zahlreicher eingehender Notrufe und weiterer Informationen wurde das Einsatzstichwort noch während der Anfahrt auf „Gebäudebrand“ erhöht. Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehr Dierdorf sowie die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Puderbach alarmiert.

Bei der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte einen ausgedehnten Vollbrand mehrerer Hütten fest. Aufgrund der Situation wurde umgehend auch die Einheit Oberdreis zur Unterstützung nachalarmiert.

Löschwasserversorgung stellte Feuerwehr vor Herausforderungen

Die Brandbekämpfung erwies sich insbesondere aufgrund der örtlichen Gegebenheiten als logistisch anspruchsvoll. Das betroffene Gelände am Ortsrand war lediglich über Feldwege und Wiesen erreichbar. Nur drei wasserführende Einsatzfahrzeuge konnten die Brandstelle direkt anfahren und dort zunächst im Pendelverkehr für die Löschwasserversorgung sorgen.

Weitere Fahrzeuge wurden in der Steimeler Straße aufgestellt. Von dort aus musste eine längere Schlauchleitung zum örtlichen Hydrantennetz verlegt werden, um die Wasserversorgung der Einsatzstelle sicherzustellen.

Der Löschangriff erfolgte von zwei Seiten mit insgesamt vier C-Rohren. In den betroffenen Hütten befanden sich unter anderem eine Werkstatt, gelagerte Gartenutensilien sowie eine Sauna mit Aufenthaltsraum. Eine ebenfalls auf dem Gelände stehende gemauerte Garage wurde als Abstellraum genutzt.

Durch den umfangreichen Löscheinsatz konnte der Brand nach rund 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten waren jedoch aufwendig und dauerten bis etwa 5:00 Uhr an.

Eine Einsatzkraft verletzt

Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Puderbach, Dierdorf und Oberdreis an dem Einsatz beteiligt. Zudem wurden die zuständigen Wasserwerke zur Einsatzstelle hinzugezogen.

Für die medizinische Absicherung der Einsatzkräfte war zunächst der reguläre Rettungsdienst des DRK vor Ort. Im weiteren Verlauf übernahmen drei Helfer der DRK-Ortsgruppe Dierdorf diese Aufgabe.

Während der Löscharbeiten zog sich eine Einsatzkraft eine Schnittverletzung zu und wurde durch den Sanitätsdienst medizinisch versorgt.

Die Polizei nahm bereits während der laufenden Löscharbeiten erste Ermittlungen zur möglichen Brandursache auf. Genaue Angaben zur Entstehung des Feuers sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst noch nicht vor.

(PM FW VG Puderbach, red [LW])