Ein größerer Einsatz von Polizei, Feuerwehr und weiteren Kräften hat am Dienstagvormittag die Koblenzer Innenstadt beschäftigt. Gegen 09:19 Uhr wurde die Polizei über eine beschädigte Gasleitung im Baustellenbereich der Hohenfelder Straße an der Kreuzung „Am Wöllershof“ informiert.

Daraufhin wurde der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt und geräumt. Anwohner im unmittelbaren Umfeld wurden aufgefordert, ihre Gebäude zunächst nicht zu verlassen. Der Verkehr wurde umgeleitet. Für Bürgerinnen und Bürger außerhalb des abgesperrten Bereichs bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Der Geschäftsbetrieb in der Innenstadt, unter anderem in der Löhrstraße und im Löhr-Center, war von den Maßnahmen nicht betroffen.

Im Zusammenhang mit dem Gasaustritt kam es zeitweise auch zu einem Stromausfall in Teilen der Koblenzer Altstadt. Die Feuerwehr richtete daraufhin im Rathaus I am Willi-Hörter-Platz einen sogenannten Leuchtpunkt als Anlaufstelle für die Bevölkerung ein. Dort konnten Informationen eingeholt und Notrufe abgesetzt werden. Der Stromausfall konnte jedoch im weiteren Verlauf behoben werden.

Zudem stellte die Einsatzleitung klar, dass umliegende Gebäude nicht evakuiert wurden. Zwar wurde der Gefahrenbereich geräumt, die Menschen in den betroffenen Gebäuden sollten jedoch vorerst in ihren Wohnungen und Häusern verbleiben. Für Personen, die aufgrund der Sperrungen nicht in das betroffene Gebiet zurückkehren konnten, wurde zwischenzeitlich eine Betreuungsstelle in der Sporthalle der St.-Franziskus-Realschule im Stadtteil Goldgrube eingerichtet.

Wie die Polizei inzwischen mitteilte, ergaben Messungen der Feuerwehr, dass kein Gas mehr austritt. Der Gefahrenbereich wurde daraufhin aufgehoben. Alle umliegenden Gebäude können wieder gefahrlos betreten und verlassen werden.

Die Sperrmaßnahmen wurden vollständig aufgehoben, der Verkehr ist wieder freigegeben. Auch die Betreuungsstelle in der Sporthalle sowie der Leuchtpunkt im Rathaus I wurden zwischenzeitlich geschlossen.

(PM POL, red [LW])