Am Montagabend, dem 3. August 2026, kam es gegen 23:00 Uhr auf der B8 am Ortseingang von Kircheib zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Linienbus.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Pkw aus Richtung Altenkirchen kommend unterwegs, als der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache über die Verkehrsinsel am Mittelstreifen auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte das Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus.
Durch die Wucht des Zusammenstoßes und die starke Verformung der Fahrzeugkarosserie wurde der Pkw-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehren Mehren und Weyerbusch wurden nach der Alarmordnung der Verbandsgemeindefeuerwehr Altenkirchen-Flammersfeld alarmiert und leiteten umgehend die technische Rettung ein.
Die Befreiung des Fahrers gestaltete sich schwierig, da dieser im Fußraum des Fahrzeugs massiv eingeklemmt war. Mithilfe von schwerem technischem Rettungsgerät konnte der Mann schließlich befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Der schwerstverletzte Fahrer wurde nach der Erstversorgung durch den DRK-Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.



Auch der Fahrer des Linienbusses erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Fahrgäste befanden sich zum Unfallzeitpunkt nicht im Bus.
Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mehren und Weyerbusch, die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld sowie die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Altenkirchen zur Unterstützung der Einsatzführung. Zudem waren die Polizei Altenkirchen sowie der DRK-Rettungsdienst aus Altenkirchen und Asbach mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.
Die Feuerwehr unterstützte die Polizei bei der anschließenden Unfallaufnahme und sorgte für die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die B8 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge rund drei Stunden voll gesperrt.
(PM FW AK-FF, red [LW])