Am Donnerstagnachmittag gegen 13:30 Uhr wurde die Feuerwehr nach Waldmühlen zu einem Gebäudebrand mit Menschenrettung alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune in unmittelbarer Nähe zu einem Mehrfamilienhaus in Vollbrand. Aus dem Dach schlugen weithin sichtbar meterhohe Flammen. Gleichzeitig entwickelte sich eine starke Rauchentwicklung.
Zusätzliche Gefahr bestand durch eine beschädigte Stromleitung, die weiterhin unter Spannung stand.
Bewohner konnten Gebäude unverletzt verlassen
Die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen. Besonders positiv wurde das Verhalten der Bewohner sowie der Bevölkerung an der Einsatzstelle hervorgehoben.
Die notwendigen Sicherheitsabstände sowie die Aufstell- und Bewegungsflächen für die Einsatzkräfte wurden eingehalten und freigehalten, sodass die Feuerwehr ihre Maßnahmen ungehindert durchführen konnte.

Brandbekämpfung über mehrere Seiten
Die Löschmaßnahmen erfolgten sowohl durch mehrere Einsatzkräfte im Innenangriff als auch von zwei Seiten über Drehleitern.
Durch das Feuer wurde das angrenzende Mehrfamilienhaus so stark beschädigt, dass es derzeit nicht bewohnbar ist.
Da die Giebelseite der Scheune einsturzgefährdet war, musste dieser Gebäudeteil durch ein beauftragtes Fachunternehmen abgetragen werden.
97 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Insgesamt waren 97 Einsatzkräfte der Feuerwehr an dem Einsatz beteiligt. Unterstützung erhielten die Feuerwehren durch Kräfte des DRK-Rettungsdienstes, des DRK-Ortsvereins, einen Bau-Fachberater des THW sowie die Polizei.
Die Einsatzleitung lag bei der zuständigen Wehrleitung.
Diese Feuerwehreinheiten waren beteiligt
- Feuerwehr Rennerod
- Feuerwehr Seck
- Feuerwehr Hellenhahn-Schellenberg
- Feuerwehr Elsoff-Mittelhofen
- Feuerwehr Liebenscheid
- Feuerwehr Westerburg
- Feuerwehr Bad Marienberg
(PM FW VG Rennerod, red [LW])