Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) hat in den diesjährigen Sommerferien erstmals vollständig auf unterrichtsfreie Zeiten verzichtet. Stattdessen wurde ein reduzierter Lehrbetrieb angeboten. Dadurch blieb die Akademie auch während der Ferien erreichbar und konnte flexibel auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Einsatzkräfte eingehen.

Insgesamt fanden während der Sommerferien 33 Veranstaltungen in Form von Lehrgängen und Seminaren statt. An den verschiedenen Angeboten nahmen insgesamt 714 Personen teil.

Das Programm beinhaltete sowohl bewährte Standardprodukte wie Gruppenführer und Unterstützungspersonal für die Einsatzleitung als auch Tagesseminare zu aktuellen Themen. Dazu gehörten unter anderem Starkregen sowie die Technische Hilfe bei Bauunfällen.

Mit diesem Angebot verbindet die Akademie im Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz grundlegende Qualifikationen mit praxisorientierten und aktuellen Fortbildungen. Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Katastrophenschutz und Verwaltung erhalten dadurch ein breit gefächertes Angebot zur Aus- und Weiterbildung.

„Mit dem Verzicht auf starre unterrichtsfreie Zeiten in den Ferien haben wir bewusst einen neuen Weg gewählt. Wir nutzen die vorhandenen Ressourcen effizienter und erreichen so auch eine Zielgruppe, die außerhalb der Ferienzeiten nur schlecht an Lehrgängen und Seminaren teilnehmen kann“, erklärt Thomas Kreuz, Abteilungsleiter der Akademie.

Auch für die Lehrgangsplanung 2027 sind keine unterrichtsfreien Zeiten während der Sommerferien mehr vorgesehen.

Die Akademie im Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz ist die zentrale Einrichtung für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Führungskräften, Sonderfunktionsträgerinnen und Sonderfunktionsträgern sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des Brandschutzes, der allgemeinen Hilfe und des Katastrophenschutzes in Rheinland-Pfalz.

(PM LfBK, red [LW])