Am Sonntag (9. August 2026) kam es gegen 12:00 Uhr auf der K19 bei Vettelschoß im Landkreis Neuwied zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Motorrad mit zwei Personen kollidierte mit einem Fahrzeug des DRK-Katastrophenschutzes des Landkreises Neuwied. Für die beiden Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät.
Nach bisherigen Erkenntnissen war das Motorrad mit einem 38-jährigen Fahrer und einer 33-jährigen Beifahrerin besetzt. Das DRK-Fahrzeug, ein Gerätewagen Sanität des Katastrophenschutzes, wollte zum Unfallzeitpunkt auf das Gelände des Feuerwehrgerätehauses einbiegen. Dabei kam es zur Kollision.






Ersten Erkenntnissen zufolge prallte das Motorrad auf Höhe der Tür in die Beifahrerseite des DRK-Fahrzeugs. Der genaue Unfallhergang wurde durch einen hinzugezogenen Gutachter untersucht. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Fehler beim Abbiegevorgang des 35-jährigen Fahrers des DRK-Fahrzeugs ursächlich für den Unfall gewesen sein. Ob sich das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt auf einer Einsatzfahrt befand, war zunächst Gegenstand der Ermittlungen.
Der 38-jährige Motorradfahrer und seine 33-jährige Sozia erlitten bei dem Zusammenstoß schwerste Verletzungen und verstarben noch an der Unfallstelle. Der 35-jährige Fahrer des DRK-Fahrzeugs erlitt einen Schock und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Neben der Polizei waren drei Rettungswagen, zwei Rettungshubschrauber, mehrere Notfallseelsorger sowie die Feuerwehr Vettelschoß im Einsatz.
An dem Motorrad entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf einen fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.
Für die umfangreiche Unfallaufnahme blieb die K19 für rund vier Stunden vollständig gesperrt. Ein Sachverständiger wurde mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt.
(PM POL, red [LW])